Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
Goldmann, Siegfried
wurde am 1. Januar 1871 in Hagen im Kreis Bremen geboren. Der Viehhändler, der jüdischen Glaubens war, wohnte in Hagen Nr. 15.
Als rassisch Verfolgter seit wenigen Monaten in Haft, wurde er am 23. Juli 1941 in das Zuchthaus Hameln eingeliefert.
Ein Jahr später, am 15. Juli 1942, erhielt Goldmann „Strafunterbrechung“, um ihn aus dem Gewahrsam der Justiz in die Gewalt der Gestapo bringen zu können. Über die Gestapogefängnisse Bremen und Hannover wurde er mit seiner Ehefrau Frieda und anderen älteren Bremer Juden am 23. Juli in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Von dort wurde der 71-Jährige mit seiner Ehefrau Frieda in das Vernichtungslager Treblinka verschleppt. Siegfried Goldmann gilt als verschollen.
Gruppenzugehörigkeit: Zuchthausgefangene / Gestapogefängnis-Ghetto-KZ

