Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
Stichnoth, Wilhelm
wurde am 23. Oktober 1889 in Lagershausen im Kreis Northeim geboren. Der Schneider wohnte in Bielefeld, Goldstr. 10.
Kurz zuvor verurteilt, wurde er am 26. Mai 1936 in das Zuchthaus Hameln eingeliefert.
Am Tag seiner Entlassung, am 30. September 1938, nahm ihn die Polizei Hameln für die Gestapo Hannover in „Vorbeugungshaft“ und beließ ihn bis zu seinem Abtransport in das Gestapogefängnis Hannover zwölf Tage lang im Gerichtsgefängnis Hameln. Stichnoth kam sechs Jahre später, am 8. Juli 1944, im KZ Sachsenhausen ums Leben.
Gruppenzugehörigkeit: Zuchthausgefangene / Gestapogefängnis-Ghetto-KZ

