Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
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Kursakowa, Valeria
wurde am 28. Januar 1944 in Hameln geboren.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Opfer unter den Kindern des Kinderlagers Hemeringen (Kap. 3.11.2).
Kutschinska (oder Kutulinska), Katja
wurde am 29. Mai 1944 in Wallensen geboren.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Opfer unter den Kindern (Kap. 3.11.1).
Kuz, Natalia
wurde am 9. Oktober 1921 in Sedlice geboren. Ihr Wohnort ist nicht bekannt. Sie dürfte in Hehlen im Arbeitseinsatz gewesen sein.
Kuz starb am 6. Januar 1944 in Hehlen und wurde auf dem „Ausländerfriedhof“ im Junkersgrund südlich von Bodenwerder bestattet. Ihr Grab ist erhalten und mit einem Kreuz versehen.
Auf dem Friedhof mit insgesamt sechs erhaltenen Gräbern ist von den Bürgern von Bodenwerder ein Denkstein mit einer Erinnerungstafel gesetzt worden.
Lasartschuk, Petro
wurde am 15. Februar 1912 in Schwerschiwitzki im galizischen Kreis Czortko geboren. Der Ukrainer musste zusammen mit seiner Frau Marja seit Juli 1944 auf einem Bauernhof in Klein Berkel arbeiten.
Lasartschuk starb am 8. März 1945 im Krankenhaus Hameln an Tuberkulose und Durchfall und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 2). Sein Name und die Lebensdaten stehen – neben anderen – auf einer der Grabstelen, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.
Lassawoi, Jozef
wurde 1910 geboren. Sein Geburts- und Wohnort sind unbekannt. Sein Einsatzort als Zwangsarbeiter war Rehren.
Lassawoi starb am 18. Juni 1945 im Hamelner UNRRA-Hospital Erichstraße 4 an Tuberkulose und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 75). Sein Name und die Lebensdaten stehen – neben anderen – auf einer der Grabstelen, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.


