Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
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Petschulow (oder Tetschulow), Iwan
wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt geboren. Sein Geburts- und Wohnort sind unbekannt. Er war Kriegsgefangener und wird in Hameln im Arbeitseinsatz gewesen sein.
Petschulow starb am 5. November 1941 an Unterernährung und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF A 2).
Ponomarenko, Nikolai
wurde am 7. September 1920 in der Ukraine geboren. Sein Heimatort ist nicht bekannt. Ponomarenko dürfte in oder bei Bad Münder im Arbeitseinsatz gewesen sein.
Ponomarenko starb am 2. Februar 1942 in Bad Münder und wurde auf dem örtlichen Friedhof bestattet (Abt. B Nr. 2). Auf seinem Grab wurde ein beschriftetes Holzkreuz errichtet. Mit der Umbettung Anfang der 1950er Jahre auf die zentrale „Ehrenstätte für Fremdarbeiter und andere Ausländer“ in Bad Münder hat Ponomarenko einen beschrifteten Grabstein erhalten.
Popowa, Raissa
wurde am 14. November 1918 geboren. Ihr Geburts- und Wohnort sind unbekannt. Ihr Einsatzort als Zwangsarbeiterin war Rehren.
Popowa starb am 28. Mai 1945 im Hamelner UNRRA-Hospital Erichstraße 4 an Tuberkulose und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 50). Ihr Name und die Lebensdaten stehen – neben anderen – auf einer der Grabstelen, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.
Pracenko, Emilian
wurde 1915 geboren. Sein Geburts- und Wohnort sind unbekannt. Er war bis zur Befreiung vermutlich bei der Hamelner Rüstungsfabrik Kaminski im Arbeitseinsatz.
Pracenko starb am 1. Mai 1945 wie zwölf seiner Landsleute wohl nach einer Siegesfeier im DP-Lager Kaminski an einer Alkoholvergiftung und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 37). Sein Name und die Lebensdaten stehen – neben anderen – auf einer der Grabstelen, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.
Prgdanowa, Alexandra
wurde am 30. Juni 1929 geboren. Das fast sechzehnjährige Mädchen war bis zur Befreiung vermutlich bei der Hamelner Rüstungsfabrik Kaminski im Arbeitseinsatz.
Alexandra starb am 1. Mai 1945 wie zwölf ihrer Landsleute wohl nach einer Siegesfeier im DP-Lager Kaminski an einer Alkoholvergiftung und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet. Ihr Name und die Lebensdaten stehen – neben anderen – auf einer der Grabstelen, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.


