Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

 
 
Weiland, Otto

wurde am 21. Februar 1892 in Pilsen geboren. Der Reichsbahn-Oberinspektor wohnte in Pilsen, Fliederhain 3.
Otto Weiland saß knapp zwei Jahre in Untersuchungshaft im Berlin-Moabit, bevor er am 14. Januar 1942 vom Berliner „Volksgerichtshof“ wegen „Geheimnisbruchs“ zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt wurde.
Einen Monat später, am 4. Februar 1942, kam Otto Weiland zusammen mit tschechischen Widerstandskämpfern in das Zuchthaus Hameln.
Nach vier Monaten, am 15. Juni 1942, wurde er in das Zuchthaus Celle weiterverlegt.
Otto Weiland starb am 27. September 1942 im Zuchthaus-Lazarett Celle.

Gruppenzugehörigkeit:  Zuchthausgefangene / Strafanstalten / Celle