Orte der Erinnerung für die Opfer des Nationalsozialismus
im Kreis
Hameln-Pyrmont und angrenzenden Orten
Lauenstein
Texte und Fotos: Bernhard Gelderblom
Jüdischer Friedhof

Fotos 2010
Lage und Größe: | schluchtartige Senke am
östlichen Hang des Knickbrinkes weit außerhalb des alten Ortes
(heutige Straße Am Knickbrink, Nähe Wallstraße); 220 qm; der
durch den Baumbestand heute noch kenntliche ursprüngliche
Eingang von Norden durch die Bebauung der 70er Jahre verstellt;
seit 1972 über eine Betontreppe von der Straße Am Knickbrink aus
zugänglich |
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Bestand an Steinen: | 6 Steine (1857 bis 1906);
im Boden einbetoniert; Rest aus einem größeren Bestand |
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Daten zur Geschichte: | 1787 angelegt bereits vor
dem Krieg verwahrlost 1938 durch örtliche SA zerstört nach 1940 von der Reichsvereinigung an den Flecken Lauenstein verkauft; von diesem als Wiese verpachtet 1953 Rückerstattungsanspruch gerichtlich verworden (Wert des Grundstücks unter 1000 DM) anschließend vergebliche Versuche des LV, den Friedhof zurück zu kaufen 1956 Wiederaufstellung von 6 erhalten gebliebenen Grabsteinen und Übernahme der Pflege durch den Landesverband 1984/85 Rückkauf des Geländes durch den LV (dieser verzichtet im Gegenzug auf das alte Wegerecht) |